Phoniebox – die Fortsetzung

Der Prototyp der Phoniebox steht schon, jedoch ist es noch ein langer Weg zum fertigen Produkt. Hier nun die weiteren Schritte:

Elecjet PowerPie P20 – die Powerbank

Bei der Auswahl der Powerbank war mir das Feature Pass-Through Charging wichtig. Dies ermöglicht ein Laden der Powerbank ohne, dass die Speisung des Raspberry Pis abbricht. Somit kann man problemlos die Powerbank laden, während die Phoniebox am laufen ist. Meine Wahl ist auf den Elecjet PowerPie P20 gefallen.

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Phoniebox – das Bastelgeschenk für Kinder

Normalerweise kriegen Eltern von ihren Kindern was Gebasteltes als Geschenk. Manchmal freut man sich, manchmal fragt man sich, was man nun damit tun soll. Diesmal ist es jedoch anders: Die Eltern basteln was für die Kinder. Es sollte eine einfache Musikbox werden. Für kleinere Kinder sollte es sein und einfach zu bedienen.

Nach einiger Recherche ist meine Wahl auf den Raspberry Pi und der Phoniebox Software als Grundarchitektur gefallen. Die Idee war, die Kiste mit WLAN auszurüsten und mit Spotify zu verbinden. Beides wird zum Glück schon von der Software unterstützt. Mit verschiedenen RFID-Karten sollten dann unterschiedliche Playlisten angestossen werden können. Die Zeit war gekommen, ein paar Komponenten zu kaufen und einen Prototyp zu bauen. Ich war mir nämlich nicht sicher, ob der Plan mit den Spotify-Playlisten funktionieren würde. Zudem habe ich mich gefragt, ob die Soundqualität ausreichend sein wird und ob die Startzeit des Raspberry Pis nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

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Shanghai

Unsere letzte Station, Shanghai, ist für uns schon fast wieder eine Reise zurück in eine grosse westliche Stadt mit dem Unterschied dass es immer noch hauptsächlich Chinesen auf den Strassen gibt. Geht man jedoch nur ein bisschen Abseits vom Rummel in kleine Gässchen, so ist man unmittelbar wieder in eine chinesische Stadt versetzt. In der Nacht füllen sich die kühlen Shoppingmeilen mit freudigem Leben: die Chinesen treffen sich dort sitzen gesellig zusammen und spielen Karten. An manchen Orten sieht man 20-40 Leute durchchoreographierte Tänze machen, an anderen tanzen sie Walzer zu chinesischer Musik…
Leider hatten wir nur zwei ganze Tage Zeit, Shanghai kennenzulernen. Trotzdem hatten wir ein paar Sachen gemacht die uns wunderbar gefallen haben. Diese möchten wir euch nicht vorenthalten, daher hier die Favoritenliste:

  • Hochgeschwindigkeitserfahrung: Wenn man im Flughafen Pudong ankommt, tut man gut daran mit der Maglev in die Stadt zu fahren. Mit 300 h/km ist man mit der Magnetschwebebahn in 8 Minuten am Ziel!
  • Zum Einstieg sollte man den Bund besuchen, die Strasse entlang dem Huangpuijang-Fluss. Man hat dort Aussicht auf die prominente Skyline von Shanghai Pudong.
  • Wenn man sich etwas von der städtischen Hektik erholen möchte, kann man den Yuyangarden (Website leider nur chinesisch) besuchen, ein wunderschöner chinesischer Garten aus der Ming Dynastie (gebaut 1559-77).
  • In der Nähe des Yuyang – Garten befindet sich ein ziemlich kurrliger Bazar wo verschiedenste chinesische Produkte verkauft werden. Inmitten dieses Bazars befindet sich ein exzellentes Dumpling Restaurant (Nanxiang Mantou Dian) wo man unbedingt einkehren sollte. Es scheint eines der besten Bun-Restaurants zu sein – die Schlange von anstehenden Leuten ist um die Mittagszeit gross.
  • Das observation deck auf dem Jinmao Tower bietet eine schöne Gelegenheit Shanghai von oben zu sehen. Da der Eintritt nicht ganz billig ist, geht man am besten bei Abenddämmerung, denn dann hat man das schönste Licht und kann erst noch warten bis es eindunkelt und die Lichter der Gebäude angehen.
  • Xintiandi, ein herziges Quartier zum Shoppen. Mit viel Stil haben sie hier ein kleines Dörfchen gebaut mit verschiedenen kleinen Geschäften. Die Preise sind dort jedoch schon fast europäisch. Ausruhen kann man sich zum Beispiel bei Pizza Marzano (380 Huangpi Nan Lu) und sehr feine Pizza geniessen.

Reis

Wie Reis angebaut wird kann man glaub ich nirgendwo in einer so faszinierenden Umgebung beobachten wie in den Longji-Reisterassen. Am besten nimmt man sich zwei Tage Zeit und wandert von Dazhai nach Ping’an oder umgekehrt. Wir sind im weniger touristischen Dazhai gestartet und haben im Dragon’s Den Hostel in Tiantou Zhai übernachtet. Nach Ping’an sind es danach noch etwa vier Stunden. Gleich zu Beginn warten einige Duzend Yao-Frauen darauf den Rucksack gegen Entgelt tragen zu dürfen. Man kann sich sogar von zwei Männern auf einer Sänfte aus Bambus hochtragen lassen. Wer jedoch etwas für seine Fitness tun will und mit eigenen Kräften vorwärts kommen möchte, braucht einen starken Willen sich gegen die Angebote durchsetzen zu können. Bergtourengeübt von der schweizer Heimat haben wir uns natürlich für die letztere Variante entschieden. Leider sind die Wege zwischen Tiantou und Ping’an nicht so gut beschriftet wie in der Heimat. Man muss immer wieder fragen. Man tut gut daran immer auf dem Steinpfad zu gehen, sofern es einen hat. Auch der Abfall der von den Touristen liegengelassen wird (schrecklich) kann einem den richtigen Weg zeigen. Wer aber kein Risiko eingehen möchte sollte sich einen Führer nehmen oder einer geführten Gruppe hinterher wandern (wir hatten uns fast verlaufen).

Auf der offiziellen Seite findet man noch mehr Informationen über die Reisterassen.

Fremde Zeichen

Nun sind wir in Guilin, im «echten» China gelandet. Englisch ist nun bei den meisten Menschen keine Option mehr sich zu verständigen. Auch ist nicht mehr alles in Englisch beschildert. Wir sind einem Wald voller unbekannter Zeichen ausgesetzt. Die Leute sind meistens sehr hilfsbereit aber ohne English ist es schwierig jeweils an Informationen heranzukommen. Ab und zu sagen uns wildfremde Menschen «hello», oder sie machen Witze wegen unsere Grösse. Trotz Sprachschwierigkeiten zeigen die Chinesen aber überhaupt keine Berührungsängste, sind freundlich, zuvorkommend und offen.
Diese Eigenschaften treffen auch auf die Leute in unserem Hostel zu. Übrigens ein voller Glückstreffer auch bezüglich der schönen Location und der gemütlichen Ausstattung. Die Betreiber, ein junges Frauenteam, können sehr gut englisch und beraten einem gerne wenn es um die Organisation von Tagestrips geht. Auch Buchungen von Tagesausflügen nehmen sie vor. Ein kleines Reisebüro also. Dies ist eine sehr wichtige Dienstleistung, da man ja «draussen» mit fast keinem Chinesen sprechen kann und daher schon ein simples Fragen nach einem Weg kompliziert werden kann.

Erste Eindrücke

Schon zwei volle Tage sind wir in Hong Kong und haben die ländliche Gegend von Lantau mit dem Big Buddha wie auch die urbane Seite von Hong Kong besucht. Dabei konnten wir schon die ersten Eindrücke sammeln. Auffallend viele Hongkonger sind sehr gepflegt: die Herren im Anzug, die Frauen dezent elegant geschminkt in edlen Kleider. Ich würde sagen, diese Leute haben viel Stil! Auffallend ist auch wie hilfsbereit und höflich die Leute überall sind. Wenn man nur schon in den Gängen zur U-Bahn stehen bleibt und auf die Karte schaut, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass jemand seine Hilfe anbietet.
Apropos Gänge zur U-Bahnen: Wer jetzt an schmuddelige Bergwerksstollen denkt, liegt total daneben. Vom Boden der Gänge könnte man essen, die sind wirklich sehr sehr sauber! Auch die Strassen sind sehr sauber, anscheinend werden saftige Bussen verteilt falls man Abfall nicht ordnungsgemäss entsorgt.

Ankunft in HongKong

Nach zehn langen Stunden Flug und ein paar Stunden oberflächlicher Schlaf sind wir in HongKong angekommen. Wir nähern uns mit dem herunterklimatisierten Airportexpress dem Festland Kowloon. Die grünen buschigen Landschaften von Lantau wechseln langsam zu einer riesen Ansammlung von Hochhäusern die alle etwa um das Dreifache überdimensioniert scheinen. In Kowloon wo wir erstmals ins Freie treten trifft uns die drückende feuchte Wärme einer finnische Sauna. Wir ziehen uns schnellstens ins Hotel zurück und wagen uns erst bei Dämmerung wieder heraus. An der Avenue of Stars kann man nicht nur die Handabdrücke vieler chinesischer Schauspieler betrachten. Vielmehr bietet sie eine wunderbare Sicht auf HongKong Island. Wenn man Glück hat, fährt noch eine Tschunke auf dem Kanal vorbei und das Stimmungsbild ist perfekt. Wir verweilten dann dort so lange, dass der Night Market in der Temple Street schon in seinen
letzten Zügen war.

Reisevorbereitung

Unsere Reisevorbereitungen sind in vollem Gange. Da ist es üblich, Reisebücher zu lesen, auszusuchen wo man hingehen möchte. Für China sollte es auch Pflichtlektüre sein sich über die Kultur und die Sitten im Lande zu informieren. Dafür haben wir das Buch «Kulturschock – andere Länder, andere Sitten» gekauft und schon fleissig darin gelesen. Wie das Schicksal jedoch so will wurden wir durch die Presse vorzeitig und unvorhergesehen mit der chinesischen Kultur konfrontiert: «Schlägerei an Bord der Swiss» titelt der Tagensanzeiger und berichtet vom Swiss-Flug nach Peking wo sich zwei Chinesen in die Haare geraten sind. Hoffentlich lernen wir die Chinesen auf eine sympathischere Art persönlich kennen.