Nun da die ganze Elektronik mit der Software zusammenspielt, ist es Zeit, sich um das Gehäuse zu kümmern. Die grosse Box des DRAGAN-Sets von IKEA hat sich als Grundgerüst für das Gehäuse anerboten. Einige Skizzen und ein Modell mussten vorher schon erstellt werden, damit auch das Design nicht zu kurz kommt.

Nachdem klar war, was wohin kommt, waren die grossen Löcher dran. Leider hatte ich für den Lautsprecher kein genug grossen Bohrer, was mich dann einiges an Zeit gekostet hatte, ein einigermassen rundes Loch dafür hinzukriegen. Zum Glück konnte ich diese Unschönheit elegant hinter dem Rand des Lautsprechers verbergen.

Danach waren die Löcher für die Knöpfe und Regler dran. Da ich die Ränder dem Design zuliebe etwas abschrägen wollte, habe ich im Innern an den Ecken jeweils ein Dreieckshölzchen zu Verstärkung angeklebt. Am oberen Rand dieser Hölzchen habe ich dann gleich noch jeweils ein Magnet eingelassen. Diese halten die Sperrholzplatte, die als Rückwand dient an seinem Platz, lassen diese jedoch einfach wegnehmen. Weitere Hölzchen dienen als Halter für die Elektronik.

Auf der einen Seite habe ich dann mit dem Handbohrer noch 1mm dicke Löcher für die Glasfasern gebohrt, damit die LEDs der Powerbank auch von ausserhalb sichtbar sind. Da ich die Powerbank nicht gleich fix mit den Glasfasern verleimen wollte, habe ich einen Adapter aus Fimo geformt und angeklebt. Das Prinzip hat sich leider aber nicht so bewährt, da der Adapter sehr schnell wieder abfällt.

Nun war meine Phoniebox bereit für den Anstrich. Für das RFID-Zeichen und die Pause-, Zurück- und Vor-Taste, habe ich Schablonen aus Malerband gefertigt und die Farbe entsprechend aufgetragen.

Nun fehlte nur noch das Lederband als Griff und der Lautsprecherstoff zum Schutz der Lautsprechermembran. Zur Verbesserung der Klangqualität, habe ich dann später auf die abnehmbare Rückwand noch einen Dämmschaumstoff aufgeklebt.
Nun wird die Phoniebox sehr viel benutzt, die Powerbank hält ewig und alle sind glücklich.



