Reis

Wie Reis angebaut wird kann man glaub ich nirgendwo in einer so faszinierenden Umgebung beobachten wie in den Longji-Reisterassen. Am besten nimmt man sich zwei Tage Zeit und wandert von Dazhai nach Ping’an oder umgekehrt. Wir sind im weniger touristischen Dazhai gestartet und haben im Dragon’s Den Hostel in Tiantou Zhai übernachtet. Nach Ping’an sind es danach noch etwa vier Stunden. Gleich zu Beginn warten einige Duzend Yao-Frauen darauf den Rucksack gegen Entgelt tragen zu dürfen. Man kann sich sogar von zwei Männern auf einer Sänfte aus Bambus hochtragen lassen. Wer jedoch etwas für seine Fitness tun will und mit eigenen Kräften vorwärts kommen möchte, braucht einen starken Willen sich gegen die Angebote durchsetzen zu können. Bergtourengeübt von der schweizer Heimat haben wir uns natürlich für die letztere Variante entschieden. Leider sind die Wege zwischen Tiantou und Ping’an nicht so gut beschriftet wie in der Heimat. Man muss immer wieder fragen. Man tut gut daran immer auf dem Steinpfad zu gehen, sofern es einen hat. Auch der Abfall der von den Touristen liegengelassen wird (schrecklich) kann einem den richtigen Weg zeigen. Wer aber kein Risiko eingehen möchte sollte sich einen Führer nehmen oder einer geführten Gruppe hinterher wandern (wir hatten uns fast verlaufen).

Auf der offiziellen Seite findet man noch mehr Informationen über die Reisterassen.